Bushcraft - Alles was Du brauchst

Bushcraft - Alles was Du brauchst

Unterkategorien

  • Biwak & Lager

    Biwak & Lager einrichten

    Um Draussen zu übernachten musst du noch nicht unbedingt wissen, wie man aus Laub, Ästen und anderen Naturmaterialien selbst einen Unterstand baut.

    Aber für eine ausgeruhte Nacht brauchst Du einen gut geschützten Schlafplatz. 

    Dieser sollte mit wenig Aufwand schnell eingerichtet sein. Dafür hat sich die Kombination aus Tarp, Isomatte und Schlafsack, gerne in Kombination mit einer guten Hängematte bewährt!

    Mit einer gut isolierten Isomatte und einem vernünftigem Schlafsack, bist Du unter einem Tarp schon gut geschützt.

    Ein Biwaksack schützt Dich zusätzlich rundum vor Feuchtigkeit.

    Die Hängematte mit Moskitonetz und Isomatteneinschub ist nicht nur sehr bequem, sondern hält Dir auch noch alle Plagegeister vom Laib.

  • Feuer & Kochen

    Feuer & Kochen

    Bushcraft heißt auch selber Kochen und Heizen. Das wichtigste vorab! Sei Dir immer absolut sicher, dass Du überhaupt eine offenes Feuer machen darfst! Das Du Dich rücksichtsvoll verhältst und keine Waldbrandgefahr von Dir ausgehen sollte, versteht sich von selber!

    Dir stehen je nach Ausrüstung unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen Du Deine Wärmequelle, Deine Kochstelle oder auch beides gleichzeitig aufbauen kannst.

    Ein offenes Lagerfeuer ist zwar eine romantische Vorstellung und macht Spaß, aber nur selten erlaubt und eine vernünftige Feuerstelle braucht Material und Zeit. 

    Um die Auswirkungen auf Deine Umgebung so gering wie möglich und die Sicherheit so hoch wie möglich zu halten, ist eine Bushbox oder ein Hobo Kocher die ideale Variante.

    Bei beiden Systemen kannst Du die natürlichen Brennstoffe Deiner Umgebung, also Zweige, Blätter, Äste, Moos und vieles mehr nutzen und dabei die Flammen auf einen überschaubaren, kontrollierbaren Raum begrenzen. Mit den dazugehörigen Aufsätzen lassen sich die meisten dieser tragbaren Öfen auch als Kochstelle und nicht nur als Lagerfeuer nutzen.

    Viele dieser Holzöfen lassen sich zudem auch mit Spiritusbrennern wie z. B. den bewährten Modellen von Trangia verwenden. So brauchst Du beim Kochen nicht ständig Brennstoff nachzulegen und kannst die zielgerichteten Flammen zur Essenszubereitung optimal nutzen. Und mit einem gewissen Spiritusvorrat kannst du auch dann noch kochen, wenn der Brennstoff in deiner Umgebung zum Beispiel durch zu viel Regen erst einmal unbrauchbar geworden ist.

    Mancher Hobo hat dabei neben der erhöhten Sicherheit auch noch den großen Vorteil, dass er im Vergleich zum offenen Lagerfeuer nicht nur das Holz, sondern auch das Holzgas verbrennt und dadurch effizienter heizt und gleichzeitig die Rauchentwicklung reduziert.

    Bevor aber überhaupt Rauch entstehen kann, will das Feuer erst einmal entzündet werden. Dafür brauchst du zunächst den passenden Zunder, den du zum Beispiel mit einem Zündstahl zum Brennen bringst und dann Stück für Stück mit immer größeren Zweigen und Ästen aufstockst bis die Flammen eine gewisse Grundhitze erreicht haben. 

    Wenn Du schließlich Dein wärmendes Feuer ans Laufen gebracht, brauchst Du zum Kochen (und Essen) noch das passende Geschirr. Hierzu eignen sich am Besten Töpfe (Teller, Tassen) aus Edelstahl oder Titan (für die Leichtgewichts Fans). Beide Materialien eignen sich für offenes Feuer, verziehen sich auch bei hohen Temperaturen nicht und lassen sich sehr gut sauber machen.

  • Messer & Werkzeuge

    Vernünftiges Werkzeug erleichtert Dir den Tag! Brot, Obst und Käse schneiden? Holz hacken oder Ausrüstung reparieren? Hier gibt es die passenden Begleiter.

    Mit den passenden Tools, Sägen, Messern und Schaufeln gestaltest Du Dir also Deinen Outdoor Alltag deutlich praktischer und hast für den Notfall wichtige Hilfsmittel zur Hand, um Deinen Unterschlupf zu bauen, Feuer zu machen oder Deinen Lagerplatz einrichten.

    Feuerstahl und Zunder erleichtern Dir das Feuer machen auch bei feuchtem Wetter.

    Mit einer guten Stirnlampe hast Du das Licht immer dort wo Du es brauchst und hast Deine Hände frei!

  • Trinkwasser & Verpflegung

    Wasser ist der Quell des Lebens und das wichtigste zum Überleben! Auch eine ausgewogene Ernährung ist unterwegs wichtig und hält Dich bei Kräften.

    Hier findest Du verschiedene Möglichkeiten der Wasseraufbereitung, um unterwegs Erkrankungen durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger zu vermeiden.

    Wenn Du nicht stundenlang Beeren, Kräuter, Wurzeln und Pilze sammeln möchtest um Dir dann daraus aus Mahl zu kochen, haben wir einige leckere Outdoor-Mahlzeiten für Dich im Sortiment.

  • Transport

    Die beste Ausrüstung hilft Dir nichts, wenn Du sie nicht vernünftig zum gewünschten Zielort transportieren kannst.

    Dazu eignet sich am besten ein robuster Rucksack, der neben einem ausreichend großen Volumen auch die nötige Strapazierfähigkeit mit sich bringt. Schließlich willst Du ja nicht nach dem ersten Dornengestrüpp oder dem ersten Funkenflug vom Lagerfeuer schon Löcher im Material haben.

    Der Rucksack sollte Dir vor allem vernünftig passen! Das heißt er sollte sich auf Deine Rückenlänge (hat nichts mit Körpergröße zu tun!) und Deine Anatomie anpassen lassen.

    Du solltest Dir vorher überlegen welches Volumen und welche Ausstattung der Rucksack haben sollte.  

    Aber die Passform sollte Vorrang haben! Denn nur wenn der Rucksack sich mit Gewicht komfortabel Tragen lässt, macht Dir die Tour umso mehr Spaß.

  • Bekleidung

    Hier findest Du robuste und auch warme Bekleidung für Dein Bushcraft Abenteuer unter freiem Himmel.

    Die G-1000 Bekleidung von Fjällräven ist extrem robust und mückenstichdicht. Außerdem machen auch Dornen, Gestrüpp und Funkenflug dem Material nicht viel aus.

    Die warme Wäsche aus Merinowolle von Woolpower oder Mufflon hält Dich auch bei nassem Wetter warm und stinkt auch nach mehreren Tagen Einsatz nicht.

    Damit Du Dich auch bei schlechtem Wetter und in der Wildnis wohl fühlst, ist eine passende Bekleidung wichtig für Dein Wohlbefinden.

Bushcraft (aus dem Englischen übersetzt in etwa: Buschhandwerk oder Buschfertigkeiten) bezeichnet die Beschäftigung und vor allem die praktische Erprobung, Optimierung und Nutzung von allen Fertigkeiten, Techniken und handwerklichen Tätigkeiten, die für das Überleben oder einen längeren Aufenthalt in der Natur nützlich oder notwendig sind.

Eine Bushcraft Tour ist etwas ganz Besonderes und wird sicherlich auch bei Dir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bei kaum einer anderen Outdoor Aktivität kannst Du Dich so sehr auf das Wesentliche besinnen, Deine natürlichen Wurzeln wiederentdecken und den hektischen Alltag weit hinter Dir lassen. 

Wenn Dich das Thema Bushcraft in seinen Bann gezogen hat, wird es Zeit für die erste eigene Tour!

Allerdings solltest Du nicht völlig unvorbereitet und mit schlechter Ausrüstung einfach in den nächst besten Wald gehen und versuchen ein Auge zu zukriegen!

Als Anfänger sollte Deine erste Tour so aussehen, dass Du Dir ein Waldstück aussuchst, das für den Fall des Falles nicht gerade hunderte Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt liegen sollte.

Dabei solltest Du unbedingt wissen, dass Wildcampen in Deutschland (und vielen anderen Ländern) grundsätzlich NICHT erlaubt ist und Du rein rechtlich nicht einfach in den nächsten Wald ziehen und dort campen darfst!

Biwakieren, also das Übernachten ohne Zelt, wird für eine Nacht meist geduldet., außer in Naturschutzgebieten oder auf Privatgelände!

Falls Du ohne Erlaubnis losziehst und dabei erwischt wirst, musst Du Dich für diese Ordnungswidrigkeit verantworten und mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. 

Im Idealfall suchst Du Dir für den Anfang also ein Waldstück aus, dessen Besitzer Du entweder kennst oder zumindest ausfindig machen kannst, um Dir die Erlaubnis einzuholen.

Wenn Du einen passenden Ort gefunden hast, solltest Du Dir überlegen, was Du wirklich an Ausrüstung brauchst.

Deine Ausrüstung sollte robust und den zu erwartenden Witterungen angepasst sein.

Wenn Du Deine ersten Erfahrungen gesammelt hast, stehen vielleicht später Länder wie Schweden oder Norwegen auf Deiner Liste, in denen Du in der Natur viel mehr Freiheitsrechte hast und außer auf Privatgrundstücken überall übernachten darfst.

Damit Deine ersten Erfahrungen Spaß machen und Du nicht mitten in der Nacht abbrechen musst, weil es Dir zu kalt und zu nass ist, lohnt es sich eine vernünftige Basisausrüstung anzuschaffen.

Dabei stehen wir Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite!

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